„Literatur ist ein Medium der Geduld, der geschärften Wahrnehmung. Und sie leistet das Paradox, glücklich zu machen, auch wenn sie von Unglück spricht“ 

( Ilma Rakusa)

Malgorzata Bogaczyk, Elisabeth Kapferer - Krisenerfahrungen und die Künste

01.04.2020 (19:30 - 15:19)

Ort: Literaturhaus

Buchpräsentation und Gespräch

Der zweite Band der Reihe „Kunst und Inklusion“ gibt einen interdisziplinären Einblick in die künstlerische und literarische Thematisierung von Krisen in ihren verschiedenen Erscheinungsweisen und Auswirkungen, gezeigt als Leid oder Herausforderung, als Erkenntnis und Überwindung, erlebt als Impuls zur Selbstentfaltung und zum künstlerischen Schaffen. Die Krise – ein offenes Thema, ein weitgreifendes und vielfältiges Phänomen. Wie dieses im Medium der Kunst erfahren wird und welche künstlerischen wie inhaltlichen Strategien zur Darstellung von Krisen gewählt werden, werden wir im Gespräch mit den beiden Herausgeberinnen des Bandes erläutern. Philosophische und kulturwissenschaftliche Perspektiven kommen dabei ebenso zur Sprache wie Berichte aus der  Praxis von inklusiver Kulturarbeit sowie von Literatur- und Kunsttherapie.

Malgorzata Bogaczyk-Vormayr, Philosophin, Assistenzprofessorin an der Philosophischen Fakultät der Universität Posen, wo sie u.a. Philosophie der Antike, Sozialethik, Bioethik und Kunstphilosophie unterrichtet. Gemeinsam mit Elisabeth Kapferer und Otto Neumaier ist sie Herausgeberin der Reihe „Kunst und Inklusion“.

Elisabeth Kapferer, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Ethik und Armutsforschung der Universität Salzburg; Forschungsinteresse (u.a.)  Repräsentationen von Armut und sozialer Ausgrenzung in wohlhabenden Gesellschaften in Sprache und Bild. 

Eintritt: frei

 

Impressionen

Zurück