Veranstaltungen

25.09.2017 (Montag) 19:30

Dragan Velikic - Jeder muss doch irgendwo sein

Lesung & Gespräch
Ort: Literaturhaus

Niemand hat sein Leben akribischer memoriert als seine Mutter. Als sie stirbt, tritt der Sohn ihre Erbschaft als Archivar der Erinnerung an. Bilder, atmosphärische Momente, Menschen, Farben, Gerüche werden durch ihn vergegenwärtigt.

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27.10.2017 (Freitag) 19:30

Karin Betz - Tanfo fatal

Lesung & milonga
Ort: Literaturhaus

Mehr als Musik, mehr als Bewegung, mehr als Philosophie und mehr als Passion vereint der argentinische Tango all diese Momente zu einem unergründlichen Amalgam. Immer wieder haben auch AutorInnen sich auseinandergesetzt mit der kaum beschreibbaren Faszination, die der Tango – seit 2009 zum Weltkulturerbe erklärt – weltweit auslöst.

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27.10.2017 (Freitag) 19:30
Karin Betz - Tanfo fatal
08.11.2017 (Mittwoch) 18:30 - 20:00

Ken Bugul - Riwan oder der Sandweg

Lesung & Gespräch
Ort: Literaturhaus

Ken Bugul gilt als eine der wichtigsten und originellsten Schriftstellerinnen Westafrikas – eine zweifelnde und zugleich provokante und radikale Stimme, die in ihrem Schreiben mit Mut zu eigenständigen Positionen gesellschaftlich brisante Themen verhandelt.

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08.11.2017 (Mittwoch) 18:30 - 20:00
Ken Bugul - Riwan oder der Sandweg

„Literatur ist ein Medium der Geduld, der geschärften Wahrnehmung. Und sie leistet das Paradox, glücklich zu machen, auch wenn sie von Unglück spricht“ 

( Ilma Rakusa)

Rodica Draghincescu, Andrej Lasarew - Exilangues

19.09.2011

RODICA DRAGHINCESCU, ANDREJ LASAREW
EXILANGUES 

Lyrische performance

Das Ich in all seinen Facetten und Erscheinungsformen, nie fassbar, schillernd, oszillierend, wandelbar oder verschwindend, ist zentrales Thema der Poesie der rumänischen Autorin Rodica Draghincescu, einer Lyrik, die rebellisch, aufbegehrend, surreal und zugleich leise daherkommt, kongenial in Körpersprache umgesetzt von dem kasachischen Schauspieler Andrej Lasarew.

In drei Sprachen (Rumänisch, Französisch und Deutsch) und verschiedensten Formen und Mitteln des Ausdrucks bewegt sich die literarische Performance durch Themen von Sprache und Exil, Entwurzelung und Identität, Abgelegenheit und Nostalgie. 

Rodica Draghincescu, geboren 1962 in Buzias (Rumänien), veröffentlichte Gedichte, Romane und Essays in Französisch und Rumänisch. Sie wurde mit dem »Géo Bogza« Preis für neue anvantgardistische Lyrik, dem Großen Preis der Union Rumänischer Schriftsteller und der Schriftstellervereinigung Bukarests, und 2006 mit dem Lyrikpreis »Le Lien« in Metz ausgezeichnet, wo sie heute lebt. Rodica Dranghincescu ist Herausgeberin der Internationalen Revue für Information und kulturelle Bildung Levure littéraire.

Andrej Lasarev, geboren in Kasachstan, Regie-Abschluss an der Deutschen-Theater- Akademie in Almaty. Lebt derzeit als Schauspieler, Dramaturg und Regisseur in Berlin. 2002 gründete er das atheater in Münster. 2003 arbeitete er im Auftrag des DeutschlandFunks als Journalist in Russland. In der Spielzeit 2003 – 04 führte Lasarew das Projekt GEGENWARTEN RUSSLAND am Maxim Gorki Theater in Berlin durch. Teilnahme am Internationalen Theaterforum der jungen Bühnenangehörigen beim Berliner Theatertreffen. Preis der Landesregierung NRW für das Theaterprojekt „Salam Münster, mon amour“.

Veranstalter: prolit

Moderation: Petra Nagenkögel (www.petranagenkoegel.at)

Impressionen

Ernest Wichner

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